Mittwoch, 8. Juni 2016

Poetry

My year is about to be over and I can't really say how I feel about that. But I'll try. So here are two Slam Poems that I wrote and I hope you'll like them.

Losing it
It hits you in the moments when you are the most happy. When you feel such satisfaction and joy in the middle of your chest, right at the spot where your true heart is.
And then you start feeling it all. The sadness and the sorrow that become a rock you have swallowed that is now lying in your stomach taking you down with it into the deep of the sea where you drown in your own sorrowful tears.
Your throat slowly closes and suffocates you with the realization of what is actually happening.
Your limbs become paralyzed and you can’t move just be. Your eyes widen, trying to see the entire picture of how that could have all happened.
Your mouth open too trying to save you with words of denial that would let you breathe air but nothing comes out of there and your efforts to not suffocate are useless.
This is loss.
This is the sadness that overwhelms you in the moments when you can’t handle it, can’t grab it.
And you’ll be in school or getting groceries and it will just hit you, so unexpectedly. People will see, stare and not understand.
They’ll never understand how the loss of something like that has changed you and them in a way too.
They are more flawed now because they can’t see all of your flaws.
They can’t see beneath this skin of yours.

Thinking and feeling and knowing and supposing
I don’t know what to think or feel or know or supposed to anymore.
I think of the fact that I have only six weeks left. That is the time of a summer break. I am only one break away, from breaking away. I feel lonely. It’s not the fact that I don’t have friends but the fact that I don’t want to cause damage. Not for them and not for me because I am already damaged by the knowledge that I have to leave again and that I get no say in whether I want to or not.
I know that it’s going to be okay. My friends here and there are not going to abandon me by the snap of a finger, at least not the good and true ones. But my imagination has locked out what I know and let my fear become the director of the movie that is playing out my anxiety in my head on a daily.
I am supposed to be sad.
I am supposed to look forward to go back.
I am supposed to have left a home to find another just to rediscover my old one.
But here’s the thing. I don’t have a home anymore. Or better to say, I didn’t have a place where belonging was written in capitalized letters on the front door banner. And maybe the worst of all is that I am afraid. Afraid that thinking and feeling and knowing and supposing all these things is all wrong. I am scared to do wrong, to be wrong. That’s why I walk on the thinnest of lines because most days, right and wrong blurr all together and become thinking. And feeling. And knowing. And supposing.
I think it’s not obvious what I feel  because I only know what’s supposed to be.

Sonntag, 3. Januar 2016

Weihnachten und Neujahr

'sup! (awkwardly looks down because hasn't posted for almost a month)

2016 ist da und ich bin immer noch ich. Generell zweifel ich daran dass man sich nur deshalb verändert weil die Uhr 12 schlägt ( abgesehen von Cinderella, aber seien wir mal ehrlich: das Mädel ist ein Sonderfall).
Viele von euch wissen bestimmt, dass Weihnachten in Amerika nicht am Abend des 24. Dezember gefeiert wird, sondern am Morgen des 25. Das bedeutet aber nicht, dass  nichts am 24. Dezember passiert. Am Morgen des 24. sind wir (also meine ganze Gastfamilie, eingeschlossen Cousinen und Cousins) dann erstmal zur Mall gefahren um untereinander zu Wichtel (also die Cousinen). Danach sind wir dann traditionell zu California Pizza Kitchen gegangen und haben gemeinsam gegessen. Gleich nachdem wir wieder zu Hause waren, mussten wir schon das Essen für den Abend vorbereiten, weil einige Verwandte nochmal vorbeischauen wollten. Als sie dann da waren haben wir gegessen, Spiele gespielt und geredet. Das ganze hielt sich dann so bis 10 Uhr Abends und dann fing Weihnachten erst so richtig an. Am Abend des 24. bekommen die Kinder in meiner Gastfamilie nämlich ein spezielles Geschenk. Ich hab mich super gefreut, dass ich damit anscheinend auch gemeint war und war einfach überglücklich! Jeder hat einen Schlafanzug und ein Buch bekommen was einfach super süß war. Hier einmal die Gang:

Ach ja ich hab vergessen, dass ich am Tag davor das erste Mal Ice Hockey gespielt habe und das mit fast der ganzen Fam. Ich bin nur zweimal gefallen und hab sogar ein Mitleids Tor geschossen!

Naja zurück zu Weihnachten. Mit den neuen Schlafanzügen ging es dann ins Bett um auf Santa Claus zu warten, der dann am nächsten Morgen die Geschenke bringt. Anscheinend war auch ich brav sodass ich auch einige Sachen auf machen durfte worüber ich mich einfach nur riesig gefreut habe. Am Nachmittag sind wir dann zu unseren Cousinen gefahren um da die Wichtel Geschenke auszupacken. Dazu kam dann noch gutes Essen und einige Runden Just Dance was den Tag einfach klasse gemacht hat. Auch zur Tradition gehört, dass wir (die Cousinen) uns einen Film anschauen was schlussendlich auf Sisters hinauslief. Am 26. sind wir dann noch nach Ohio gefahren um die Familie meiner Gastmutter zu besuchen mit denen wir dann gegessen haben.

Neujahr war nicht ganz so spektakulär wie Weihnachten. Die Amerikaner haben's nicht so mit Feuerwerk an Neujahr deshalb hatte ich einfach eine Übernachtungsparty mit 2 Freundinnen. Anstatt Sekt gab's dann Saft und wir haben uns ein bisschen von dem Silvester in New York angeguckt. So gegen drei sind wir schlafen gegangen und am 1. Januar hat es dann erstmal hier geschneit. Obwohl es vielleicht nicht so "spannend" war wie eine Party, hätte ich mir hier kein besseres Silvester vorstellen können ( außer vielleicht wenn Daria auch da gewesen wäre ;))






P.S.: Hoffen wir 2016 hält so einiges bereit.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

December 9th

Weihnachten ist stressig aber ich kann kaum warten!
P.S.: Ich hoffe jeder bekommt einen Wunsch erfüllt 

Dienstag, 8. Dezember 2015

December 8th

Hier in Amerika bin ich einer christlichen Jugendgruppe namens "Young Life" beigetreten. Anders als Manche es sich vielleicht vorstellen, macht es echt Spaß und man findet dort auch neue Freunde. "Young Life" bietet auch Camps an und eines davon ist das Fall Weekend. Im Prinzip fährt man "Up north" und lernt eine  Menge anderer Young Life Kids kennen und redet auch über Gott. Im Ganzen war es aber einfach eine tolle Erfahrung. Es war wunderschön dort wo wir waren und man schließt eine Menge enge Freundschaften im Camp. Das Wochenende nach Fall Weekend, war ich dann schon wieder am Timber Wilf Lake für das Work Crew Weekend. Dieses Wochenende war etwas weniger entspannend, weil man hinter den Kulissen gearbeitet hat, sodass die Kids im Camp eine gute Zeit haben konnten. Ich war ein Morgen Koch was bedeutete, dann auch mal um 5.30 Uhr an einem Sonntag aufzustehen. Es kam sogar noch ein bisschen schlimmer, denn anstatt dem guten Wetter was eine Woche zuvor herrschte, musste es natürlich schneien. Trotzdem hab ich beide Wochenenden sehr genossen und ich kann jedem nur empfehlen der die Möglichkeit hat zum Camp zu gehen, es zu tun. Zudem konnte ich auch noch 14 Stunden freiwillige Arbeit leisten, womit ich meine nötigen 20 schon mal zusammen habe.
















P.S.: Florian, falls du das liest, es kommt bestimmt noch eine E-Mail vor Weihnachten, ich versprech's !

Montag, 7. Dezember 2015

December 7th

Es geht langsam in die letzte Phase des ersten Semesters und man merkt es ziemlich heftig. Auf einmal hat man um die 2 Tests jeden Tag und dann noch mal einen Field Trip hier und da. Es ist definitiv eine stressige Zeit und das macht einem noch mehr Vorfreude auf die Ferien. Da nicht viel kam in der letzten Woche hab ich hier etwas was sich mal zwischendurch geschrieben habe und eigentlich für Weihnachten aufbewahren wollte, jedoch kann ich bis dahin noch was Neues schreiben. Es ist ein Monolog, gemacht für die Bühne also nicht übers Format wundern.

A year.
4 Seasons.
12 Months.
56 Weeks.
365 days.
A year.
How do you define it?
A year that changed you.
A year where you discovered.
A year with lots of laughter.
A year made of dreams.
A year where you made new friends.
A year where you had new experiences.
A great and fantastic year.
How do you define a year?
A year you were far away.
A year where you were sad.
A year with no stability.
A lonely year.
A year you feared.
A year when you didn’t had a fucking clue who you were.
How do you define a year?
A year isn’t good or bad. A year is a part of your life and it’s diverse. You have good days, bad weeks and great months. You fight, you’re happy, you’re frustrated, you’re dying of laughter, you’re depressed and you love so much.
In my case, each year becomes a part of me.

This one, and all of you, I’ll keep close to my heart.

P.S.: Alles Gute Bruderherz, ich liebe dich und wünschte ich könnte an deinem Geburtstag da sein.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

December 2nd

Heute nur mal ein kleines Update was ich gerade so mache. Am Montag hat das Ausdauer-Training für Lacrosse begonnen, was eigentlich erst im Frühling losgeht. Jetzt versuchen wir aber erst mal wieder fit zu werden nach Thanksgiving (dazu Morgen wahrscheinlich mehr). Das bedeutet Laufen, Bauchmuskel aufbauen und an unserer Netzt Technik arbeiten. Ich freue mich schon richtig auf die Season! Ansonsten hab ich ein paar nicht so gute Nachrichten. Ich habe es leider nicht in das Winter Theaterstück der Schule geschafft. Ich werde auf jeden Fall hinter den Kulissen arbeiten aber das war ein bisschen enttäuschend. Zudem habe ich in den letzten zwei Wochen ein Paket von meinen Eltern und eines von meinen Großeltern bekommen. Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bedanken und euch versichern, dass die Kekse definitiv nicht nur in der Ecke rumstehen und rumgammeln. Außerdem werde ich am nächsten Mittwoch meine Präsentation über Deutschland halten (und das 3 Mal hinter einander!).
 Alles Liebe
 Benita <3

 P.S.: Wir können niemals jemanden vollständig verstehen.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Das war ne lange Zeit nix

Ich habe vollstes Verständnis dafür dass ihr wahrscheinlich ziemlich enttäuscht seid.  Naja besser später als nie. Es gibt (offensichtlich) eine ganze Menge zu lernen, also fang ich einfach mal an.
Halloween:
Am Abend des 31. Oktobers 2015, gegen 6 Uhr, habe ich noch gedacht ich hätte nichts vor an Halloween. Ich war schon ein bisschen traurig darüber, aber war ja irgendwie auch meine Schuld, denn ich hätte ja früher irgendwelche Leute fragen können. Ich saß dann da und habe so ungefähr nichts gemacht bis mein Handy auf einmal klingelte. Eine der Französisch-Austauschschülerinnen (Nastia) fragte ob ich ihre Adresse brauche für die Party. Ihr fragt euch vielleicht wieso ich die Party nicht vorher erwähnt hatte. Das lag an dem einfachen Grund, dass ich nicht wusste dass ich eingeladen war. Sie hatte die Party vor ungefähr 2 ½ Wochen mal so nebenbei erwähnt und mir gesagt sie würde mich auch einladen.  Ich dachte jedoch nicht, dass sie es ernst gemeint hatte. Da war ich nun also, ohne Kostüm und ohne Plan. Schlussendlich hab ich dann schnell ein Kostüm  zusammen gewürfelt. Ich habe mich verkleidet als Rosie the Riveter.
Es war eine echt gute Party. Es war noch eine andere Austauschschülerin aus Schweden da und einige Freunde von Nastias Gastschwester. Es gab Essen, coole Snacks und natürlich auch Musik. Wir spielten JustDance und Tischtennis, und ich hatte eine Menge Spaß. Mein persönliches Highlight war jedoch zum Schluss des Abends. Nastias Gastfamilie hat einen Jacuzzi und das war einfach nur himmlisch. Mein Halloween Abend war im Nachhinein also doch ein voller Erfolg.

Ich hab mir überlegt eine kleine Weihnachtsreihe auf diesem Blog zu machen. Ich schreibe jeden Tag zumindest einen Satz auf diesem Blog und versuche damit auch die letzten Wochen aufzuholen.
Alles Liebe und bis morgen
Benita <3

P.S.: Einen schönen 1. Dezember euch allen.

Selbstgebacken





Donnerstag, 22. Oktober 2015

It's been a long day


Sometimes, you just want to go home.

And that’s alright.

By then, you’ve probably made some friends, some that are closer to you than others, people you can sit with at lunch, and people you know from a club, a sport.You really like these people. There are times you might don’t know what to say to them, or you just don’t know what they are talking about, but you have a fun time together.

So why do you feel so sad and lonely?

It’s because you feel like you have to pretend. Be nice to everyone, but that might not be the real you.

Then why do you act like this?

Because you are scared. You are scared that the people around you will reject you because you are not like them. That they don’t want you anymore. You just don’t want to mess this up.Because you like those people but how do you know how far you can go, how far you will be accepted.And this should be your year, right? Everything should be a dream, right?

What if it’s not?  What if it’s good, but not what you expected it to be.

You will cry. It is because you miss your family, your friends. It is because you want your old life back.And that’s alright.

It’s alright when you try your best but it just doesn’t work out.  Cry afterwards but there’s one thing, that is not alright.

Giving up. 


Dienstag, 20. Oktober 2015

Homecoming, Spirit Week, Fockey, etc...

Um komplett in die amerikanische Kultur einzutauchen, wie konnte ich da nicht Spirit Week und Homecoming voll ausnutzen? 
Also: 

Tag 1-Boardgames & Childhood Heroes: Ich würde euch liebend gerne ein Bild davon zeigen, aber leider gibt es keins weil ich mich nicht verkleidet habe. Ich weiß, ich hab gesagt ich hätte es völlig ausgenutzt, aber es war bis kurz zuvor nicht sicher ob man auch Kindheitshelden machen konnte. Ich wäre sowas von Kim Possible gewesen!
Tag 2- Tropical Tuesday: Ach ja, Kokosnüsse, Blumenketten und Hula-Tänze. So würde ich Tropical Tuesday in Novi beschreiben. Aber halt! Ich hätte fast den Touri Dad mit Hawaii Hemd und Hut vergessen! Ein Klassiker!
Tag 3-American/Culture Day: Ich glaube das war mein Favorit der Woche. Ich war „German Girl“. Ich hatte die Deutschland Flagge als Cape (selbstgemacht;  ist etwas schwer hier eine aufzutreiben) mit zwei G’s auf dem Rücken. Dazu noch einen schönen Bauernzopf und voila: Die Super-Deutsche. Das Beste an dem Tag war außerdem all die anderen Austauschschüler zu sehen, wie diese ihr Land repräsentieren.
Tag 4- Class Color Day: Okay, zuerst einmal: Der Staat Michigan hat mich offiziell zu einem Sophomore gemacht (10. Klasse), aber ich kann alles machen was Seniors (12.Klasse) machen, also hab ich Senior Color getragen: Schwarz. Da ich ungefähr zwei Klassen habe in denen nur Freshmen (9. Klasse) sind, war es ziemlich lustig wenn denen die Augen aus dem Kopf gefallen sind, als ich reinkam. Heißt ich hatte so meinen Spaß! Und ich kann jedem, der die Möglichkeit hat das auch zu machen, es einfach zu tun Ihr habt einen guten Grund und das Recht dazu! Seid bloß nicht schüchtern.
Tag 5- Green & White Day: Dieser Tag war ganz unserem Novi stolz gewidmet. Ich bin buchstäblich als „Wildcat“ gegangen, aber die meisten haben es leider nicht geblickt. An diesem Tag war auch die Pep-Rally. Dort führen die Leute vom Cheer und Pom einige Sachen vor und auch die Lehrer versuchen sich an modernen Tänzen (es war wirklich peinlich aber irgendwie auch lustig).

Am Freitag war dann auch das Football Spiel, wo ich und eine Gruppe Freunde von mir zusammen hingegangen sind. Es hat echt Spaß gemacht, aber ich  muss beichten ich hab gar nicht auf das Spiel geachtet, nur dann und wann mal gejubelt, als alle anderen es taten. Für mich sind Football Spiele einfach mehr eine Gelegenheit Freunde zu treffen als wirklich auf das Spiel zu achten.  Naja, wir haben verloren also hab ich wahrscheinlich nicht ganz so viel verpasst.

Samstag war es dann soweit: Der Abend an dem jeder eine Prinzessin sein kann! Ach wen nehm ich hier denn auf den Arm? Die unter euch, die mich kennen, wissen dass das nicht ich bin. Deswegen war mein Homecoming Kleid dunkel rot und ohne Glitzer. Ich war super froh als ich eins ohne Glitzer gefunden habe, denn die sind hier echt eine Rarität.
Der „Abend“ begann für mich schon um 15:45 Uhr, da ich mit einer Gruppe lauter Freshmen unterwegs war, und deren Eltern leider eine Zillionen  Fotos machen mussten, hat das ein bisschen gedauert. Um 17:00 Uhr hatten wir dann eine Reservierung in einem Sushi-Restaurant. Ja, ihr habt richtig gehört: Sushi! (Für die unter euch die mich kennen, ich versuche mich Geschmackstechnisch normalerweise an neuen Sachen). Für mich gab es zwar keinen rohen Fisch, denn ich bin vielleicht experimentierfreudig, wollte mir dann aber doch keine Krankheit oder so einfangen. Anschließend ging’s dann zum eigentlichen Tanz und ich hatte sooo viel Spaß. Die meiste Zeit bin ich einfach herumgelaufen und hab getanzt. Dabei jedoch die Mitte strikt gemieden (wirklich da sollte man sich als unschuldiger Austauschschüler besser nicht aufhalten!). Es gab ein paar kleinere Snacks aber die waren schnell weg! Und natürlich musste es auch eine Fotokabine geben, denn Hey! Das waren ja noch nicht genug Bilder für einen Abend!
Ich konnte mich heraus reden.
Der Abend hat dann auch noch schön geendet, da ich zu meinem Lieblingslied langsam tanzen konnte.

Das war so ziemlich Homecoming und ich wünschte es gäbe all dies in Deutschland, weil es einfach nur eine Menge Spaß macht. Ansonsten ein paar traurige Nachrichten: Field Hockey Season ist für JV seit Sonntag vorbei, und obwohl ich jetzt mehr Zeit für Hausaufgaben habe, vermisse ich die Mädels schon. Zudem war das Ender der Saison nicht das Beste, da wir 2 von 3 Spielen verloren haben. Dafür hab ich jetzt einen schön flauschigen Pulli vom Fockey. Ich werde im Winter voraussichtlich keinen Sport machen (außer der Tatsache, dass ich versuche laufen zu gehen), dafür aber hoffe in das Winter Theaterstück der Schule herein zu kommen. Oh! Und wir waren zum Abschluss vom Fockey bei Cider Mill: Im Prinzip einfach ein schnuckeliger Laden wo so ziemlich alles was man kaufen kann, aus Äpfeln besteht, und angeblich ist der Apfelsaft da besonders gut (genau wie jeder andere). Ist halt nur in Michigan also juhu: mehr amerikanisch Erfahrungen!

Schulisch ist auch alles gut. Meine Noten sind soweit in Ordnung und ich bin auch nicht super gestresst wegen meinen Hausaufgaben (obwohl ich Morgen eine Geschichts-Test schreibe…..). Es kommen zudem auch immer mehr „sozialstunden“ dazu, also es kann nur noch besser werden.

Puh! Ich glaub das war’s für’s Erste. War ja jetzt auch nicht wenig. Ich hoffe In Deutschland ist alles gut, und ich freue mich immer über E-mails und Neuigkeiten!

Alles Liebe
Benita

P.S.: Leute ihr alle seid einfach Hype-Salad! <3





















Sonntag, 4. Oktober 2015

Wird auch mal wieder Zeit

Tja, anscheinend lerne ich nicht wirklich viel, denn das wird wahrscheinlich wieder ein ein längerer Eintrag nachdem für ne ganze Zeit nichts kam. Ups! Naja, ich kann's jetzt auch nicht mehr ändern also lasst uns einfach anfangen.
Da ich wegen meinem Stipendium mindestens 20 "Sozialstunde" (es gibt einen anderen Namen dafür, der mir gerade aber nicht einfällt) haben muss, hab ich Ende September angefangen in unserer Kirche freiwillige Arbeit zu leisten. Ich bin dort ein "Shephard" für Zweitklässler, weil ich dachte:"Hey, ich mag Kinder wieso nicht?". Es macht auch wirklich Spaß bisher, selbst wenn manche Kinder nicht immer so ganz motiviert sind. 
In der Schule kehrt so langsam der Alltag ein und es stehen so Sachen an wie Tests und Exams. ( Ja, das macht nicht wirklich Spaß). Aber vieles ist Multiple-Choice also geht's noch ;).
Auch unser Field Hockey JV Team wird immer besser und am Mittwoch haben wir zum ersten Mal in der Saison gewonnen!! Leider hab ich nicht das Tor geschossen, dafür meine beste Freundin Melanie (love dat girl <3 und ihr werdet vielleicht noch das ein oder andere Foto von ihr hier sehen).
Gestern kamen Melanie und noch ein anderes Mädchen vom Hockey rüber und wir haben uns einen Film angeschaut und Pizza gegessen. Wir haben Twilight gesehen, weil beide nie den nie gesehen haben, und es war einfach nur zum tot lachen. Ich frage mich ernsthaft wie ich diesen Film so lieben konnte, und das ich gerade erst 10 war ist keine Entschuldigung für dieses grausige schauspielern. Falls ihr mal nach einem lustigen Film sucht, ich kann Twilight nur empfehlen.( An dieser Stelle auch Grüße an Basti und Andre: Ihr wisst wieso :D)
Nächste Woche ist erstmal Spirit Week und dann Homecoming, das heißt es kommt ein neuer Eintrag so um diese Zeit nächste Woche also macht euch gefasst!!
Okay, dieser Eintrag war vielleicht doch nicht ganz so lang. Falls mir zwischendurch noch was einfällt lass ich es euch wissen!
Alles Liebe
Benita

P.S: Der Locker und ich haben uns jetzt angefreundet. 


Samstag, 12. September 2015

Ich bin definitiv kein verantwortungsvoller Blogger

Als erstes Mal: es tut mir super leid!! Ich weiß, dass viele Leute auf Neuigkeiten warten und ich sie jetzt schon 3 Wochen habe warten lasse. Ich versuche mich zu bessern! Wenn ich so darüber nachdenke sind 3 Wochen eine ganz schön lange Zeit. Drei Wochen sind die hälfte der Sommerferien, ein dreiviertel Monat und ein 18,6-tel eines Jahres ( wenn ich richtig gerechnet habe und Mathe ist echt nicht meine Stärke). Und obwohl es so eine lange Zeit ist, sind die Tage und Wochen nur so vorbei geflogen. Zum größten Teil bestanden meine Tage der ersten zwei Wochen aus Hockey Training. Ich hab jeden Tag anderthalb Stunden Training und 1-2 Mal die Woche ein Hockeyspiel. Wenns so weiter geht werde ich nicht fett sondern fit. Ansonsten habe ich in den Ferien hier mir die Stadt angesehen, noch etwas entspannt und mich eingelebt. Ich war einmal mit einer Freundin in der Mall, hab außerhalb der eigentlichen Trainingszeiten meinen Schlag trainiert und viele kulinarische Erfahrungen gemacht ( Eine Banane nehmen, in zwei Hälften schneiden und dann Erdnussbutter drauf und einfach glücklich sein).Wie ich gerade beim Schreiben bemerke, ist es echt hart sich an Dingen von vor 3 Wochen zu erinnern. Vielleicht sag ich zu meinen Ferien hier einfach sie waren richtig gut.
Am Laborday Wochenende sind wir dann zur anderen Seite von Michigan gefahren. Wir haben wunderbare 3-einhalb Tage in Muskegon, Michigan. Meine Gastfamilie hat dort ein Haus am See gemietet, welches wir uns mit Freunden der Familie übers Wochenende geteilt haben. Die Fahrt zum Haus selbst war 3 ( Mensch, was hab ich nur mit der Zahl drei heute?!) Stunden lang, aber wir haben eine Pause bei einem Outlet eingelegt und waren ein bisschen shoppen. Leider war meine Gastschwester da etwas erfolgreicher als ich.
In Muskegon selbst waren wir jeden Strand und selbst ich bin etwas von meiner Winterbräune losgeworden. Zudem waren wir dann auch jeden Abend außerhalb Essen und es war wirklich gutes Essen. Ich glaube ich träume heute noch davon. Meine Gastschwester und ich haben uns ein Zimmer geteilt und ich hatte das Gefühl, dass uns das näher gebracht hat und bin wirklich glücklich darüber. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Es ist schon hart am Anfang, so ganz ohne Freunde in einem fremden Land. Aber einen Sport zu treiben hilft einfach immens. Die Mädels vom Hockey waren super nett von Anfang un und waren super neugierig. Also an alle zukünftigen Austauschüler da draußen, die das hier gerade lesen: seid involviert. Ehrlich gesagt, es muss noch nicht mal Sport sein. Geht ineinen Club der euch interessiert oder versucht es mit so etwas wie Yearbook oder Theater. Das wichtigste ist, DASS ihr etwas macht. Was es ist muss euch höchstens Spaß machen.

Ich konnte nach dem Lauf sogar noch Lachen. Ein gutes Zeichen
Just some modeling :D









Lake Michigan: Nennen wir es erfrischend

Zur Hälfte geschafft!!
Am Strand lesen? Was will man mehr...
Beste Gastfamilie <3

An dem Freitag kam dann auch mein Gast-Austausch-Cousin aus Spanien an und hier eine witzige Story: Er dachte ich wäre die echte Schwester meiner Gastschwester, und dass für eine komplette Woche :D.
Am Dienstag fing dann auch die Schule an. Ich muss deshalb jetzt immer um 6 aufstehen, damit ich pünktlich um 7.15 in meinem ersten Klassenraum bin. Das macht wirklich Spaß, besonders da mein Schultag bis 2 geht und ich keine richtigen Pausen hab, außer Lunch. Ich mag soweit alle meine Klassen und Lehrer und hoffe das bleibt auch so. Hier erstmal mein Stundenplan:
1. Sociology
2. US History
3. Debate
4. 10th grade English
5. Algebra 1
6. Intro to Theater

Ich glaube, dass wars erstmal soweit. Ich werde mich von nun an bemühen öfter, aber dafür kürzer zu schreiben, weil ich gemerkt habe, dass so einen langen Eintrag zu schreiben echt anstrengend ist.
Alles Liebe
Benita
P:S.: Ich hasse Locker.

Freitag, 21. August 2015

Glücklich und auch verwirrt (Flug & Tag 1)

So fühle ich mich ungefähr seit ich hier bin. Für mich ging es gestern am 20.08 los und ich war dann einfach mal 24 Stunden unterwegs. Das war ehrlich gesagt nichts so witzig und ich hab leider auch irgendwie nur 3 Stunden geschlafen. Es gab leider auch einige Schwierigkeiten, weil wir eigentlich um 19 Uhr in Detroit ankommen sollten, uns aber ein Sturm in D.C. erwischt hat. Und weil das Flugzeug schon weg vom Gate war und die Türen geschlossen waren, mussten wir im Flugzeug bleiben, und das mit den Gurten an. Ich hab ehrlich gesagt vergessen wie lange wir gewartet haben aber es waren bestimm 2 Stunden. Also wurde ich dann so gegen halb zehn von meinen zwei Gastschwestern abgeholt und wir haben uns super verstanden :)). Angekommen in meinem Zuhause für 10 Monate, hab ich dann meine Gastmutter und andere Gastschwester getroffen und wir haben erstmal eine Runde gequatscht.
Ich bin dann nur noch ins Bett gefallen und hab heute morgen erstmal ausgelassen geduscht. Ansonsten hab ich gefrühstückt, war einkaufen (Essen keine Sorge noch keine Klamotten) und dann gabs gerade Lunch. Ich muss ehrlich sagen, die Läden hier sind einfach mal riesig und die leute sind echt super offen und quatschen dich auch mal gerne an. Gleich gehts auch schon zur Field Hockey Practice und anscheinend hab ich danach meinen ersten Sleepover und meine Gastschwester meinte, wir schauen uns am Tag danach ein Hockeyspiel in Ann Arbor mit den Mädels an.
Aber ich muss gestehen es gibt hier auch echt komische Dinge wie z.B. Toiletten Türen mit kleinen Spalten und die Spülung ist einfach mal futuristisch und Angst einflößend hier. Es gibt noch so Einiges was mir aufgefallen ist, aber das ist mir besonders in Erinnerung geblieben. ich denke ich werd erst wieder schreiben, wenn die Schule hier beginnt also so in zweieinhalb Wochen. Bis dahin euch allen in Deutschland alles gute und lasst mal von euch hören :*.

Alles Liebe
Benita

P:S.: Chips  heißen in Amerika auch Chips und nicht Crisps, liebe Englischlehrer da draußen,wegen denen ich schon geneckt wurde ;D.


Sonnenaufgang

Interstellar

Was genau ist das ?

24h später-Sonnenuntergang

Detroit bei Nacht